Gießkokillen von Klaus Wich
3 fach Gießkokillen von Klaus Wich für die Kaliber .323 ( 8x57 ) und .303 Britisch
Gebe diese Kokillen gegen entsprechendes Gebot bzw. gegen Original Dreyse Zündnadel Ersatzteile oder Zubehör ab.
Bei den abgebildeten Gießkokillen handelt es sich zweifellos um legendäre Custom-Stahlkokillen von Klaus Wich.
Dass sie für die geschichtsträchtigen Ordonnanzkaliber 8x57 (z. B. für den Mauser K98k) und .303 British
(für den Lee-Enfield) gefertigt wurden, passt perfekt in das Profil dieses bekannten deutschen Herstellers.
Wer war Klaus Wich?
Klaus Wich war ein überaus geschätzter, deutscher Kokillenbauer und Werkzeugmacher,
der über viele Jahre hinweg extrem hochwertige Geschossformen in präziser Handarbeit und
Kleinserie hergestellt hat. Seine Gießzangen gelten unter Wiederladern und Sportschützen als
der "Mercedes" unter den Kokillen und erzielen auf eGun nach wie vor Spitzenpreise, da er die
Produktion vor längerer Zeit eingestellt hat und verstarb.
Typische Erkennungsmerkmale auf dem Foto:
Die runde Kopfplatte (Drehgelenk): Das markanteste Markenzeichen von Wich ist die
kreisrunde, massive Stahlscheibe am oberen Ende des Gelenks. Sie sorgt für eine
unerreichte Stabilität und sorgt dafür, dass die beiden Formhälften auch nach tausenden
Güssen absolut spielfrei und perfekt bündig schließen.
Das schwere Material (Massivstahl): Während US-Massenware oft aus Aluminium
besteht, fräste Wich seine Blöcke aus massivem, gehärtetem Qualitätsstahl. Dadurch
behalten sie ihre exakte Maßhaltigkeit im heißen Bleibad (kein Verziehen).
Die ergonomischen Holzgriffe: Die hellen, klarlackierten Holzgriffe mit den typischen
Edelstahl-Zwingen (Metallringen) am Übergang zum Stahl sind absolut charakteristisch
für seine Arbeiten.
Das dicke Abscherblech: Auf der linken Kokille sieht man das typisch wuchtige, präzise
geschliffene Abscherblech (Sprue Plate), das den Anguss perfekt bündig vom
Geschossboden trennt.
Warum diese Kokillen so wertvoll sind
Für die Kaliber 8x57 und .303 British sind Wich-Kokillen ein absoluter Traum. Gerade alte
Militärgewehre haben oft leicht unterschiedliche Laufinnenmaße (z.B. durch Abnutzung). Wich
hat seine Kokillen meistens minimal "übermaßig" gefräst (z. B. .311 oder .312 für die .303 British
und .323 bis .324 für die 8x57 IS). Das gegossene Bleigeschoss wird anschließend durch eine
Kalibriermatrize exakt auf das perfekte Feld-Zug-Profil des jeweiligen Gewehrlaufs gepresst.
Das Ergebnis ist eine Eigenpräzision, die man mit moderner Fabrikmunition bei diesen alten
Waffen kaum erreichen kann.
Dieser Text wurde mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) ertsellt.
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